Category Archives: Bündnis

Postkarten-Aktion des Stopp TTIP-Bündnisses Memmingen-Unterallgäu

Bei dieser Aktion hat jede/r wahlberechtigte Bürger/in die Möglichkeit, eine Postkarte an eine/n der bayerischen Europaabgeordneten zu versenden. Damit kann bayernweit den Druck auf die bayerischen Abgeordneten im EU-Parlament erhöht werden. Natürlich können Sie an jede/n eine Postkarte schicken! Alle brauchen Druck!

Pro Postkarte wird um einen Kostenbeitrag von 5 Cent erbeten, zuzüglich Porto, das so gestaffelt ist:

bis 7 Stück 0,85 Euro Porto Kompaktbrief
bis 75 Stück 1,45 Euro Porto Großbrief
bis 160 Stück 2,40 Euro Porto Maxibrief
bis 320 Stück 4,40 Euro Porto Päckchen
bis 750 Stück 6,90 Euro Porto Paket
bis 1.500 Stück 6,90 Euro Porto Paket

In einem Karton sind jeweils etwa 750 Stück enthalten –
es können bis zu zwei Kartons als ein Paket versendet werden

Bitte Bestellungen an jodi<at>jodi<dot>de schicken!

 

TTIP-Postkarte-Memmingen

EBI wird zur Europäischen Initiative: ES GEHT WEITER!

Die Selbstorganisierte EBI wurde im Oktober abgeschlossen, nun sammelt man weiter:

Stop TTIP hat im Juli 2014 aufgerufen, eine offizielle Europäische Bürgerinitiative ins Leben zu rufen. Diese Initiative wurde von der Europäischen Komission auf einer wackeligen legalen Basis abgelehnt. Gegen diese Entscheidung haben wir vor dem Europäischen Gerichtshof Einspruch erhoben, aber der Fall ist noch offen. Wir entschieden im Oktober 2014 nicht auf den Europäischen Gerichtshof zu warten, sondern eine selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative zu starten. Wir haben erklärt, dass wir die Regeln einer Europäischen Bürgerinitiative so weit wie möglich folgen werden. Und das haben wir getan: Wir haben weit mehr als 1 Millionen Unterschriften gesammelt und haben das Länder-Quorum in 23 Staaten erreicht (7 waren nötig). In genau einem Jahr haben wir diese Unterschriften zusammen bekommen, welches die Zeit ist, die eine Europäische Bürgerinitiative gemäß EU-Regeln zur Verfügung hat. Das ist der Grund, warum die Unterschriften-Aktion für die selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative am 6.10.15 geschlossen wurde.

Trotz alledem haben wir entschieden, weiter Unterschriften zu sammeln. TTIP und CETA sind noch nicht bekämpft und eine Menge unserer Unterstützer fordern, dass wir mit der Aktion weiter machen. Das werden wir tun. Allerdings ist unsere Unterschriftenaktion nicht mehr länger eine selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative und wir haben ihr einen neuen Namen gegeben. Wir nennen sie nun eine Europäische Initiative.

Nicht zuletzt: Vielen Dank an Euch alle, die Ihr zu diesem enormen Erfolg der Europäischen Bürgerinitiative beigetragen habt! Stop TTIP wird weitergehen and wir versprechen, dass wir alles tun werden, um TTIP und CETA zu besiegen.

Human_Chain

 

https://stop-ttip.org/de/blog/die-ebi-ist-beendet-die-unterschriftensammlung-geht-weiter/?noredirect=de_DE

GRAPHICS GO POLITICS!

GrafikerInnen, die sich für das Thema interessieren oder auch keine Ahnung davon haben und sich in die Thematik mit ihrem ungeahnten visuellen Potential einbringen möchten, haben die Möglichkeit an eine Aktion teilzunehmen, um ein Plakat zu entwerfen:

ttip-poster

Das politische Plakat

„Mit Hilfe von Plakaten verleiht Grafikdesign politischen Ideen seit jeher eine starke Stimme abseits von kommerziellen Interessen. Ein gutes Plakat kann Menschen für einige Sekunden ganz in seinen Bann ziehen und Meinungen beeinflussen. Trotz der schwindenden Relevanz der Printmedien können Plakate immer noch einen sichtbaren Beitrag zum öffentlichen Diskurs leisten. Sie sprechen Emotionen gleichermaßen an wie den Verstand und schaffen es, komplexe Inhalte in klare Aussagen und eindeutige Zeichen zu verpacken.“

http://www.ttip-poster.eu/

https://www.facebook.com/TTIP-Poster-478348199013579/

Die Empörungsindustrie nervt, meint Ralph Bollmann vom FAZ

In einem Artikel vom 25.10.2015 schreibt der Journalist der Protestbewegung Unvernunft zu.

Der Korrespondent für Wirtschaftspolitik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin sieht „politischen Opportunismus“ im Spiel: „Bis ins vorige Jahr hinein befürworteten viele der heutigen Gegner das Abkommen. Ranghohe Grünen-Politiker erläuterten zum Beispiel hinter vorgehaltener Hand, hinter der aufkommenden Empörung stecke im Kern Antiamerikanismus. Noch im September 2014 ließen sich die Gewerkschaften vom SPD-Vorsitzenden auf eine Erklärung festlegen, die im Kern TTIP-freundlich war. In der rechtspopulistischen AfD beteuerten zumindest die Wirtschaftsprofessoren, die Partei stehe für das Abkommen und befürworte den Freihandel.“

Die Befürchtungen der TTIP-Gegner sind für ihn nur „absurde Ängste der Bürger“ : „Schiedsgerichte sind bereits in Hunderten von Handelsabkommen vorgesehen, noch nie haben sie einen Staat zu den befürchteten Milliardenzahlungen verurteilt.“ Aha. So sieht man, dass Journalisten auch schlecht informiert sein können, es gibt nämlich viele Beispiele, die ihm widersprechen und dafür braucht man nicht weit weg suchen, es reicht schon mit der Klage von Vatenfall gegen die deutsche Regierung.

Auch wenn der Artikel nicht sonderlich lesenswert ist, lassen wir den Journalisten sich mit Ausschweifungen austoben:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/ttip-und-freihandel/die-gegner-des-ttip-freihandelsabkommen-mit-den-usa-nerven-13874148.html

Der Redakteur vom Greenpeace Magazin meint: Wir sollten über TTIP reden!

Kurt Stukenberg, Mitglied des Redaktionsteams vom Greenpeace Magazin, findet in seinem Editorial, dass eine sachliche Debatte über TTIP vonnöten ist. Dabei stellt er manche relevante Fragen, wie z.B.: „Was bedeuten die gerade geschlossenen Freihandelsabkommen der Pazifik-Staaten für uns? Wollen wir den Welthandel des 21. Jahrhunderts mit einem für alle akzeptablen TTIP-Abkommen gestalten und geht das überhaupt? Oder aber: Was sind die Alternativen gerade für das Exportland Deutschland, wenn wir TTIP ablehnen, während andere Wirtschaftsräume Fakten schaffen?“

Leider muss Stukenberg zugeben, dass ohne Einsicht in die Verhandlungsdokumente ist eine Diskussion nicht möglich. Deshalb plädiert er dafür, dass die Parlamentarier endlich einen Zugang zu den Texten bekommen, damit man endlich weiß, worum es genau geht. Stukenberg weiter: „Das wohl größte Geheimnis rund um die TTIP-Verhandlungen bleibt der Grund für die verfasste Tatenlosigkeit der Abgeordneten des Deutschen Bundestages. Die Damen und Herren des hohen Hauses bleiben die Erklärung schuldig, warum sie offenbar nicht willens oder in der Lage sind, die ihnen zustehenden Informationsrechte auch mit Nachdruck einzufordern.“